Foto: Feuerwehr Romrod

Waldbrand bei Romrod: Böschung an L3165 brennt

Ein Böschungsbrand zwischen Strebendorf und Vadenrod griff am Sonntagabend auf ein Waldstück über. Rund 40 Feuerwehrkräfte brachten das Feuer unter Kontrolle, unterstützt von einem Landwirt mit einem wassergefüllten Güllefass.

ROMROD
Ein Böschungsbrand an der Landesstraße 3165 zwischen Strebendorf und Vadenrod hat am Sonntagabend die Feuerwehren der Stadt Romrod beschäftigt. Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte unter dem Alarmstichwort „F1 Wald“ alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatte sich das Feuer bereits von der Böschung auf ein angrenzendes Waldstück ausgebreitet. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit breitete sich der Brand zunächst zügig aus. Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein und verhinderte so eine weitere Ausbreitung.

Foto: Feuerwehr Romrod

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Strebendorf, Romrod und Zell. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die L3165 im betroffenen Bereich vollständig gesperrt werden.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von einem örtlichen Landwirt, der mit einem wassergefüllten Güllefass Löschwasser zur Verfügung stellte und damit wesentlich zum schnellen Löscherfolg beitrug.

Zur Brandursache können die Feuerwehren derzeit keine Angaben machen. Die Polizei aus Alsfeld war an der Einsatzstelle und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzleiter Steffen Brassel dankte allen Feuerwehrkräften für ihren schnellen und engagierten Einsatz. Sein besonderer Dank galt zudem dem Landwirt, der die Feuerwehr unkompliziert unterstützte.

Foto: Feuerwehr Romrod

Feuerwehr warnt vor anhaltend hoher Brandgefahr

Angesichts der aktuellen Wetterlage weisen die Feuerwehren der Stadt Romrod erneut auf die weiterhin hohe Brandgefahr in Wald und Flur hin. Trotz einzelner Regenfälle in den vergangenen Tagen seien Böden, Wiesen, Böschungen und Waldflächen nach der langen Trockenperiode nach wie vor stark ausgetrocknet.

Bereits kleine Zündquellen wie achtlos weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras könnten ausreichen, um Brände auszulösen. Die Feuerwehr appelliert deshalb an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. Offenes Feuer in Waldnähe sowie auf Wiesen und Böschungen sollte vermieden werden. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenen Grasflächen abgestellt werden. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.

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